Kartenbedeutung:
0 - Der Narr. Unbekümmertes, unreflektiertes Handeln, ohne Folgenabschätzung, pure Lebenslust, Leichtigkeit und Unbefangenheit, ev. auch Leichtsinn und Unzuverlässigkeit. Im Närrischen steckt jedoch tiefe Weisheit (Till Eulenspiegel) D.h. konkret: es bieten sich neue Gelegenheiten, von denen unbekannt ist, wohin sie führen. Oder eine Entscheidung muss intuitiv getroffen werden. Oder Hinweis auf leichtsinniges Handeln. Oder die Aufforderung etwas mit Gottvertrauen leicht anzugehen.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
0 - Das Chaos, aus dem alles entsteht, die Nicht-Struktur, das „Närrische“ und sich selbst nicht Bewusste. Aber Null bedeutet nicht das Nichts. Null ist eine relativ neue Zahl, sie tauche erst nach Christus bei den Arabern auf.
Kartenbedeutung:
I - Der Magier. Der Magier steht für die Ausgeglichenheit zwischen Realem und Ideellem, mit dem Schwerpunkt auf dem Bewusstsein. Die Karte bedeutet Selbstvertrauen, Wissen um die eigenen Fähigkeiten, großen Einfluss. D.h. Ideen werden geschickt umgesetzt, Klarheit in verworrene Situationen gewonnen, Projekte erfolgreich umgesetzt, Schwierigkeiten in Partnerschaften vernünftig geklärt.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
1 - Das Absolute, der Anfang, das Eine, die Einheit, Einmaligkeit, Einigkeit. Das Universum (universus - „gesamt“, wörtlich „unus versus - in eins gekehrt“) Die Eins ist in vielen Kulturen ein Gottessymbol, in Griechenland war sie auch Symbol für die Sonne. Sie steht auch dafür, das sich etwas manifestiert, für den Anfang, für das „in die Welt“ kommen..
Kartenbedeutung:
II – Die Hohe Priesterin. Die Hohe Priesterin steht für die Ausgeglichenheit zwischen Realem und Ideellem, mit dem Schwerpunkt auf den unbewussten und intuitiven Seiten des Wissens und Bewusstseins. Sie ist eine Schutzkarte. D. h. komplexe Situationen und Probleme werden erfolgreich „aus dem Bauch“ entschieden, intuitives Finden völlig neuer Ideen und Problemlösungen, bei Konflikten und Problemen werden alle Seiten berücksichtigt, Polarisierungen werden aufgelöst, der Umgang mit anderen ist liebevoll und fürsorglich.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
2 - Auftrennen des Einen in eine Dualität und in Gegensatzpaare. Gut und Böse, männlich und weiblich, hell und dunkel. Das Dualprinzip ist der erste Schritt in eine (grobe) Ordnung. Die Zwei steht für Differenzierung des Einen, für Unterscheidung, für links und rechts, oben und unten, warm-kalt, hell-dunkel. Während die Eins ein Gottessymbol ist, wird die Zwei zum Weltsymbol. Mit der Zwei kommt das Gegenüber (und die Kommunikation) aber auch die Hierarchie, der Vergleich, Relationen (klein-groß) und Konflikte (gut-böse, richtig-falsch). Andererseits steht die Zwei auch für den Wechsel, das Pendeln von einer Seite zur anderen, für Unentschlossenheit und für verschiedene Aspekte einer Sache (zwei Seiten einer Medaille).
Kartenbedeutung:
III – Die Herrscherin. Die Herrscherin steht für die „weibliche“ Seite der Welt. Materielle und ideelle Fruchtbarkeit. D. h. Verantwortungsbewusstsein, Geburt neuer Ideen, Kreativität, Auftauchen neuer Situationen, Zuwachs im Materiellen, auch familiärer Zuwachs.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
3 - Die eins steht für das Eine, für Gott. Aber auch die Drei symbolisiert in vielen Kulturen das Göttliche, ja in der christlichen sogar den einen Gott. Denn die Drei ist die Summe aus dem Einen und der von dem Einen geschaffenen Welt (der Zwei). Sie symbolisiert damit wieder ein Ganzes. Und so erklärt sich die Trias (die Dreieinigkeit) Gott-Vater, Gott-Sohn und Heiliger Geist, die ja im auffälligem Gegensatz zu dem alt testamentarischem Monotheismus-Gebot steht. Die Drei ist also göttlich, Triaden tauchen unter den Göttern vieler Kulturen auf. Sie steht außerdem für die „Heilung“ der Dualität, also für Harmonie und Synthese. Und die Drei ist die Zahl der Bekräftigung. Schwüre werden drei mal wiederholt, in Märchen tauchen Elemente der Erzählung oft in dreifacher Form auf (dreifacher Verrat, dreifacher Diebstahl, und der Teufel hat auch drei goldene Haare).
Kartenbedeutung:
IV – Der Herrscher. Die „männliche“ Seite der Welt. Struktur und Stabilität, Bildung von Hierarchien, Disziplin, äußere Kraft und Stärke, Durchsetzungsvermögen. D. h. die Karte steht für kraftvolle Umsetzung von Plänen, für arbeitsame Zeiten, für die Übernahme von Verantwortung, für autoritäre Entscheidungen, manchmal auch für strukturelle Verknöcherungen. Sie steht für Macht und auch die Bereitschaft, sich einer Macht unterzuordnen.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
4 - Die Vier ist die Zahl der Statik und der Verfestigung. Die Vier ist Symbol für die (diesseitige) Welt, vier Himmelsrichtungen, vier Jahreszeiten, vier Evangelien, die griechische „Vier Elemente Lehre“. Sie ist aber auch die Dopplung der Dualität – und steht somit in der negativen Bedeutung für stärkste Polarität, Konflikte, Zweifel und sogar für Instabilität.
Kartenbedeutung:
V . Der Hierophant (auch der Hohepriester, der Papst). Die Auslegung und Repräsentation des Göttliche auf Erden (und so eine Schutzkarte). D. h. die Karte steht für die Suche nach Sinn und Wahrheit. Sie steht für richtiges und moralisches Handeln. Für das Gefühl der Geborgenheit in der Welt, für die Suche nach und dem Finden der richtigen Berufung, der richtigen Weltanschauung, der richtigen Partnerschaft. Im negativen Fall warnt sie vor Intoleranz und Anmaßung.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
5 - Im altgriechischem Weltbild existierte neben den vier mit den Sinnen erfahrbaren Elementen noch ein fünftes Element, die Quintessence oder der Äther. Die Chinesen hatten von Anfang an eine Fünf-Elemente-Lehre, für sie setzte sich die Welt aus den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zusammen. Interessant und sich in der Symbolik der Fünf niederschlagend ist sicher die Tatsache, dass die Fünf und Fünfecke zu den formbestimmenden Prinzipien der belebten Natur gehören. Mit fünf Fingern und fünf Sinnen erfassen wir die Welt und viele Blüten, Symbole der Fruchtbarkeit, haben fünf Blätter. Die Fünf ist folgerichtig in der Griechischen Zahlenmystik Symbol für Sexualität und Fruchtbarkeit, Symbol des fruchtbaren Weiblichen. Das Pentagramm war Symbol der Kore und der Aphrodite und ein Schutzzeichen gegen schwarze Magie. Es symbolisiert die fünfblättrige Rosenblüte und taucht auch beim Schnitt durch einen Apfelkern auf (Äpfel sind Rosengewächse und Fruchtbarkeitssymbole). Die Fünf ist die Summe von vier und eins oder von drei und zwei. In beiden Fällen könnte man die Vereinigung des Göttlichen mit der Welt assoziieren. Also Fruchtbarkeit und Sexualität, oder das Göttliche in der Welt. Zusammenfassend könnte man sagen, dass die fünf Weiblichkeit und Fruchtbarkeit, Sexualität, das Erfassen der Welt und das Göttliche in dieser symbolisiert und überaus positiv ist. Bei der Interpretation der Karten hat sich jedoch eine andere Tendenz durchgesetzt. Ist die Fünf bei den „Großen Arkanen“ (Trümpfen) noch das Göttliche in der Welt (nämlich der Papst) und eine Karte mit großem Schutzcharakter, hat sich bei der Interpretation der kleinen Arkanen die Interpretation der Fünf als Zeichen des Umbruches und der Zerstörung durchgesetzt. Die vier Karten haben tendenziell eher eine negative Bedeutung. Diese Interpretation betont die großen Kräfte, die hinter Fruchtbarkeit und Sexualität stecken, sieht jedoch nicht das Kreierende und Schaffende, sondern betont deren Unkontrollierbarkeit, das Wetteifernde und Zerstörerische dieser Elementarkräfte.
Kartenbedeutung:
VI – Die Liebenden . Die Karte steht für eine innere und innige Verbindung (Zwillinge), große Anziehungskraft, emotionale Einheit, Liebe, aber auch für eine Wahl und Versuchung . D.h. sie kann die Aufforderung sein, sich für etwas bedingungslos zu entscheiden, oder eine Warnung vor einer materiellen oder ideellen Versuchung sein, der Hinweis darauf, dass verschiedene Aspekte einer Angelegenheit zusammen gehören, eine große Liebe ankündigen oder beschreiben.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
6 – In der griechischen Zahlensymbolik ist die sechs die Zahl der Harmonie und Ehe. In der christlichen Zahlensymbolik ist die sechs dagegen die Zahl der Schöpfung, aber auch der Knechtschaft und der Zuflucht der Schuldigen. In sechs Tagen wurde die Welt erschaffen, sechs Jahre muss ein „unfreier Knecht“ dienen, sechs „Freistädte“ gewähren Totschlägern Zuflucht.. Die Sechs ist auch die Summe und das Produkt der ersten drei Zahlen, 1+2+3=6 und 1x2x3=6, also die Summe und das Produkt dessen, was diese ihrerseits symbolisieren. Außerdem ist die Sechs Symbol der kristallinen, unbelebten Natur, denn viele Kristalle bilden sechseckige Strukturen. Interessant ist die Symbolik der „visualisierten Sechs“, des Sechsecks (in der Kaballa symbolisiert der Davidstern übrigens die Sieben, denn in dieser wird zu den sechs Ecken das Zentrum hinzu gezählt) Das Sechseck entsteht durch die Überlagerung oder Verflechtung zweier Dreiecke. Des auf der Basis stehenden „männlichen“ und des auf der Spitze stehenden „weiblichen“ Dreiecks. Damit symbolisiert es die Verschmelzung zweier gegensätzlicher Prinzipien zu einem Ganzen. Die überlagernden Dreiecke werden in einer höheren Abstraktionsebene auch als göttliche Dreiecke interpretiert. Das auf der Basis stehende Dreieck symbolisiert das Bewusstsein und den göttlichen Geist, das auf der Spitze stehende die Materie. Oder im Altindischen als schöpferisches Vischnu und zerstörerisches Schiva-Dreieck, also Symbole für Schöpfung und Vergänglichkeit. Auch in diesen Fällen stehen die Dreiecke für die Vereinigung von Gegensätzen. Das Hexagramm verweist in dieser Vereinigung auch wieder zurück auf die Dualität der Welt, auf das die Materie liebende Göttliche und umgekehrt. Als Symbol der höchsten Harmonie ist das Hexagramm natürlich ein Schutzsymbol und im Tarot sind die Sechs der Trümpfe „die Liebenden“.
Kartenbedeutung:
VII – Der Wagen. Als achte Karte steht der Wagen für die erfolgreiche Vollendung von etwas Altem und dem daraus resultierendem freudigen Neubeginn. D. h. sie bedeutet einen erfolgreichen Abschluss, einen (triumphalen) Sieg, den freudigen Beginn eines neuen Lebenabschnittes, Beginn einer Ausbildung, eines Studiums, eine neue Stelle, eine neue Karriere, neue Erkenntnisse, Beginn einer neuen Partnerschaft, neuer Schwung in alte Geschäfte, neuer Abschnitt (Kinder kommen oder gehen) in Partnerschaften .

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
7 – Die Sieben ist eine der Zahlen, die in uns am stärksten verankert und die fast jedem wichtig ist. Es gab eine Untersuchung, dass die Sieben die Zahl ist, die in der Literatur mit Abstand am häufigsten vorkommt und die Sieben wird bei der Frage nach der Lieblingszahl am häufigsten genannt. Vielleicht hat das damit zu tun, wie wir unsere Welt wahrnehmen. Mit einem unseren sieben Sinnen können wir nicht mehr als sieben Objekte auf einmal erfassen. Auf jeden Fall hat die Sieben eine mystische Komponente, sie symbolisiert Transzendenz und taucht in der Mystik überall auf. Fast alle Kulte kennen sieben Stufen der Initiation. Die Sieben scheint eine überall auftauchende Ordnungszahl zu sein. Es gibt sieben Höllen, sieben Todsünden, aber auch den siebten Himmel. Die Woche hat sieben Tage, es gibt sieben Weltwunder, sieben Berge mit sieben Zwergen, und die Welt wurde in sieben Tagen geschaffen. Offensichtlich wird eine große Einheit oft in sieben Stufen oder Teilmengen geteilt. In der griechischen Kultur symbolisierte die Sieben Geburt, Tod und Magie. In der abendländisch, christlich geprägten Symbolik steht die Sieben als Summe der göttlichen Drei und weltlichen Vier für große Ruhe, eine allumfassende Einheit und tiefen (inneren) Frieden mit sich, Gott und der Welt.
Kartenbedeutung:
VIII – Die Gerechtigkeit. Gerechtigkeit, Fairness, (vor sich selbst) Rechenschaft ablegen, Gleichgewicht, Balance, Richterspruch, Unbestechlichkeit. D.h. gute Geschäfte bei fairem Verhalten - und umgekehrt, Situationen sollen von allen Seiten beurteilt werden. Eine Mahnung, sachlich und gerecht zu urteilen und die Emotionen zurück zu nehmen. Günstige Zeit zur fairen Klärung von Rechts- und Finanzangelegenheiten.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
8 - Die Acht ist im Christentum eine heilige Zahl, sie ist die Zahl des Abschlusses und des Neubeginns. Das Mittelalter verstand sich als eine Endzeit, die mit der Bildung des Reiches Gottes enden würde. Deshalb tauchen Oktogone schon im Mittelalter im Kirchenbau als Zeichen der Hoffnung auf das kommende Gottesreich auf. Acht Menschen werden in die Arche gerettet, mit diesen Acht beginnt die Menschheit einen Neuanfang. Am achten Tag beginnt die nächste Woche, ebenfalls ein Neuanfang. Baptisterien (Taufbeckenbereich) werden ebenfalls oft achteckig gebaut, die Taufe ist Symbol des Beginns eines Lebens in der christlichen Gemeinschaft. Der Mystik liegen folgende Überlegungen zu Grunde: die Acht ist eine Verdoppelung der „weltlichen“ Vier, die für Statik und Erstarrung steht. Als „Erstarrung der Erstarrung“, als „Welt der Welt“ steht sie für eine Überwindung der Erstarrung im Sinne einer Negation oder Übersattigung, und für den Aufbruch zu etwas Neuem. Als Folgezahl der Sieben, die ihrerseits für ein komplettes Ganzes aus einzelnen Teilen steht (Woche, sieben auf einmal erfassbare Dinge), symbolisiert sie die Nachfolge, den Neuanfang. Die Acht ist als Folgezahl der Sieben auch die Zahl der „Eingeweihten“, das heißt die Zahl derer, die die sieben Stufen der Initiation oder Erleuchtung durchschritten haben. Außerdem ist die Acht die noch nicht vollständige Neun, die die heiligste Zahl der Antike und als dreifache Drei Symbol der (göttlichen) Vollkommenheit ist. Auch daher könnte sich die Bedeutung als „Neuanfang“, aber auch als „Ankündigungszahl“ herleiten.
Kartenbedeutung:
IX – Der Eremit. Einsamkeit, Weisheit, Reifezeit, aber auch Isolation, Resignation, Weltflucht. Die Karte bedeutet einen freiwilligen Rückzug von der Welt, oder eine ereignislose Zeit. Selten ist eine unfreiwillige Isolation gemeint. D.h. erwartete Ereignisse treten nicht ein, geschäftliche Flauten können auftreten. Meist jedoch ein Zurücknehmen des eigenen Engagements, um Zeit für Wichtigeres zu haben, Konzentration aufs Wesentliche, Rückzug um Zeit und Ruhe für eine Sinnsuche zu haben.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
9 - In der Antike die heilige Zahl schlechthin. Nicht nur Griechen und Römern war die dreifache Drei heilig, auch die Kelten sahen in ihr ein Symbol für die Schöpfung. In Rom wurden Gebete neun mal wiederholt, neun mal wurde geschworen. Die dreifache Drei, die dreifache Triade, ist die göttliche Vollkommenheit. Sie ist die Zahl der Vollendung, des Beginns und Endes in Einem. Auch bei Chinesen und Buddhisten ist die Neun eine heilige Zahl. Anmerkung: Mir besonders wichtig, neun Musen beschützen die Künste ;-)
Kartenbedeutung:
X – Das Rad des Schicksals. Die Karte bedeutet das Eingebunden sein in ein größeres Ganzes. Die Zeit, Schicksal, größere Veränderungen, Ereignisse, die sich der Kontrolle entziehen. Hinweis darauf, das nichts bleibt wie es ist. Die Karte wertet nicht, die Veränderungen können positiv, neutral oder negativ sein. D. h. Kündigung oder Einstellung, verpatztes oder gelungenes Geschäft, Hinweise auf die Wertigkeit ist den anderen Karten zu entnehmen.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
10 – Die Zahl unserer Finger und die Basis allen Zählens. Zehn ist die höchste erreichbare Zahl beim Zählen mit den Händen und enthält so alle darunter liegenden Zahlen und damit deren Bedeutungen und Symbolik. Insbesondere ist jedoch 1+2+3+4=10. Die Zehn ist also die Summe aus dem Einen, der Dualität, der Synthese und der materiellen Welt. Damit ist die Zehn die Zahl der Vollendung und des Abschlusses. In der Bibel taucht die Zehn oft auf. Selten negativ, wie die zehn biblische Plagen, die über Agypten kamen. Die Kaballa hat den zehnteiligen Sefiroth-Baum, die zehn Sefiroth beschreiben das gesamte kosmische Wirken. Der Zehnte ist die Höhe der zu entrichtenden Abgaben. Vor allem aber ist die Zehn die Zahl des göttlichen Gesetzes: Gott gab den Menschen zehn Gebote.
Kartenbedeutung:
XI – Die Kraft. Die animalischen Kräfte und Triebe werden durch Liebe gezähmt. Innere und äußere Kraft, physische und mentale Stärke, Mut, Energie, Standhaftigkeit. D. h. Aufgaben werden energisch angegangen, körperlich fühlt man sich wohl, man verfügt über reichlich Energiereserve, kann andere mitreißen und überzeugen. In Beziehungen bedeutet die Karte meist positive Leidenschaft.

Symbolik der der Karte zugeordneten Zahl:
11 - Die Elf ist die Nichtzahl schlecht hin. Als Nicht-Zehn und Nicht-Zwölf steht sie zwischen zwei sehr wichtigen Zahlen ohne eigenes Gewicht und Bedeutung. Die erste zweistellige Primzahl wurde auch "stumme Primzahl" (Lautere Brüder von Basra) genannt. Das Wort "Elf" wird gebildet aus ein (eins) und lif (übrig) (vgl. englisch "left"). Eins über die Vollkommenheit hinaus reicht es nicht für die Zwölf, daher auch die Bezeichnung der Elf als "dreckiges Dutzend". Ja, die Elf ist als doppelt geschriebene 1 eine Verhöhnung des Einen. Im Mittelalter wurde sie meist völlig negativ ausgelegt - als die Zahl der Übertretung der zehn Gebote, die Zahl der Sünder und der Buße. Die Verwendung der Elf im Karneval erklärt sich durch diese Makelhaftigkeit. Als Parodie auf die heiligen zwölf Apostel ist der Elferrat das höchste Gremium einer sündigen, närrischen Zeit.
Kartenbedeutung:
XII – Der Gehängte, der Hängende. Krise, Verzicht, Ruhephase, erzwungener Rückzug und Passivität, Stillstand. Oft im Sinne einer erzwungenen Ruhe als Grundlage einer tiefen Einsicht (Initiation) oder Voraussetzung zur Verhaltensänderung. Die Karte beschreibt einen Prozess, kein plötzliches Ereignis. D. h. rückgängige Geschäfte, schlechte Auftragslage, erzwungene Ruhe durch Arbeitslosigkeit, Erkrankungen, Stagnation in Beziehungen.
Kartenbedeutung:
XIII – Der Tod. Der Tod als Symbol der Transformation. Einen radikaler Wandel, der natürliche (zwangsläufige) Ursachen hat. Verlust, Loslassen, Lösung alter Bindungen, später dann Neuanfang. Sie bedeutet in den seltensten Fällen „den Tod“. D.h. beruflich Ende der Tätigkeit, Auflösung alter Weltanschauungen, Überzeugungen oder Weltbilder, Abschluss und innerer Abschied von Entwicklungsphasen (wie der Kindheit), Trennung von Freunden, Ende von Beziehungen.
Kartenbedeutung:
XIV – Die Mäßigkeit. Synthese von Gegensätzen, Ausgleich, Harmonisierung, Ausgewogenheit, inneres Gleichgewicht, Genesung. D. h. Umstellen einer stressigen Lebensführung zu einer harmonischeren, Ausgeglichenheit bei der Arbeit, Beendigung von Über- oder Unterforderungen, Einbinden neuer Mitarbeiter in ein Team, inneres Glück, Erholung, Genesung von einer Erkrankung, Frieden, Harmonie und Glück in einer bestehenden (oder neuen) Beziehung.
Kartenbedeutung:
XV – Der Teufel. Unmäßigkeit, Versuchung, Schuld, Abhängigkeit, unkontrollierbare Triebe, kurz der Widersacher und Versucher. Der Teufel verweist auf die eigenen Schwächen. D. h. illegale oder unmoralische aber profitable Geschäfte, Charakterschwächen, psychische und physische Sucht, in Beziehungen „fremd“ gehen, Eiffersucht, Tyrannei, Erpressung, Hörigkeit.
Kartenbedeutung:
XVI – Der Turm. Zwischen Teufel (XV) und Stern (XVII) symbolisiert der Turm den Sturz von Überheblichkeit zur Demut. Umbruch, Zusammenbruch des Egos, radikaler Wandel des Weltbildes und der Wertvorstellungen. Oft durch ein plötzliches Ereignis ausgelöst und zunächst als Katastrophe empfunden schafft der Turm die Voraussetzungen für einen heilsamen Neubeginn. D.h. plötzliche Kündigung, große finanzielle Verluste, Verlust großer Aufträge, Zusammenbruch der Firma, ein Ereignis, das die Weltsicht ändert, ein radikaler Wechsel in einer Beziehung, Trennung.
Kartenbedeutung:
XVII – Der Stern. Hoffnung, Weisheit und intuitives Verstehen der kosmischen Zusammenhänge. Die Karte der langfristigen Planung, bei deren Beginn die Folgen nicht abschätzbar sind. Der Stern symbolisiert auch Demut und echte Religiosität. Der Stern ist eine Schutzkarte („unter einem guten Stern“). D. h. Neubeginn einer erfolgreichen Tätigkeit, Bildungsabschnitts, Karriere, langfristige sehr erfolgreiche Projekte, Verhandlungen, Beginn von langfristig glücklichen Partnerschaften.
Kartenbedeutung:
XVIII – Der Mond. Unterbewußtsein, Irrationalität, unbewußte Ängste, Illusion, Schein, Mythen, gleichnishaftes Wissen. D. h. unbewußte Ängste, die scheinbar rational sind (Angst vor Krankheiten, Umweltverschmutzung), diffuse Angst um Arbeitsplatz, Vermögen, starke Eifersucht, Verlustängste. Obwohl die Karte meist negativ interpretiert wird, kann der Mond auch Verträumtheit, Intuition und hohe Sensibilität bedeuten.
Kartenbedeutung:
XIX – Die Sonne. Hoffnung, Idealismus, Lebensfreude, Vitalität, geistige Klarheit, Liebe zu sich selbst, finden des inneren Kindes, Neugeburt. D. h. Erfolg, Kreativität, Leistungsbereitschaft im Beruf, Genesung von einer Krankheit, Selbstvertrauen und wachsende Selbstsicherheit, emotionale Wärme in der Partnerschaft.
Kartenbedeutung:
XX – Das Gericht. Ende des Leidens, Erlösung, Auferstehung, Neubeginn. Das Gericht kündigt das Ende von Leidenszeiten an und verspricht gute Zeiten. D.h. Befreiung von Schulden, von Sorgen, nach einer Kündigung finden eines neuen Auskommens, nach Ausbildung feste Stelle, nach Ortswechsel ein Neuanfang, nach Singledasein neue Beziehung, nach einschneidendem Ereignis Neubeginn in einer alten Beziehung.
Kartenbedeutung:
XXI – Die Welt. Integration, Einheit, Harmonie, Vollendung. Die Welt verweist auf das Erreichten eines sehr wichtigen Zieles, auf das Gefühl der Erfüllung, auf ein glückliches Ende. D. h. Erfüllung in der Arbeit, Erreichen eines angestrebten Postens, Erfüllung eines lang gehegten Traumes, das Gefühl einer höheren Erkenntnis, Finden eines Lebenspartners oder die Entdeckung, ihn bereits gefunden zu haben.

 

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